Presse
14.09.2015, 13:24 Uhr
Astrid Birkhahn MdL mit der Kreistagsfraktion zu Besuch in der Rettungsleitstelle des Kreises
Sicherheit hat einen Preis
« Dass wir eine derartige Steigerung bei den Einsatzzahlen in so kurzer Zeit feststellen müssen, hätte ich auch nicht geglaubt », konstatiert Paul Tegelkemper, CDU-Kreistagsmitglied und Vorsitzender des Kreisbauausschusses nach dem Besuch der CDU-Kreistagsfraktion in den aktuellen Räumlichkeiten der Rettungsleitstelle des Kreises. Räumlichkeiten, die sich derzeit in beengtem Altbestand, provisorischen Kellerräumen und angemieteten Bürocontainern widerspiegelt. Aus 40.000 Jahreseinsätzen in 2010 seien 71.000 in 2014 geworden, bei 159.000 Anrufen. Um diese steigenden Einsatzzahlen zeitgerecht abwickeln zu können, sei eine Aufstockung der Disponentenzahl unumgänglich, da immer 2 gleichzeitig ihren Dienst für die Einsatzleitungsabwicklung versehen müssen.
Dies sprenge die bisherigen Raumkapazitäten deutlich und sei nicht mehr tragbar. Da die prognostizierten Zahlen von 5 bis 6 Millionen Euro für eine zukunftsfähige Einsatzleitzentrale gerade in Zeiten deutlich erhöhter kommunaler Belastungen – 40% der Kosten werden über die Kreisumlage umgelegt, die übrigen 60 % tragen letztlich die Krankenkassen – kein Pappenstiel seien, habe sich die CDU-Kreistagsfraktion bereits im Vorfeld von Entscheidungen intensiv mit der Materie auseinandergesetzt, teilt CDU-Fraktionsvorsitzender Guido Gutsche mit. Gutsche : »Eine solche Investition tut uns, obschon wohl notwendig, richtig weh. Gemeinsam mit der Verwaltung wollen wir die kostengünstigste Zukunftsvariante wählen und alle Bauabschnitte auf Kosteneinsparungen untersuchen. »